{"id":110,"date":"2004-12-27T21:37:24","date_gmt":"2004-12-27T19:37:24","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/wordpress\/?p=110"},"modified":"2004-12-27T21:37:24","modified_gmt":"2004-12-27T19:37:24","slug":"habilitationsverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=110","title":{"rendered":"Habilitationsverfahren"},"content":{"rendered":"<p>Der Senat hat den Satzungsteil \u00fcber Habilitationen ge\u00e4ndert. In seiner Weisheit hat das UG 2002 die Habilitationen dem Rektorat \u00fcbertragen:<\/p>\n<blockquote><p>\nDas Rektorat hat das Recht, auf Antrag die Lehrbefugnis (venia docendi) f\u00fcr ein ganzes wissenschaftliches oder k\u00fcnstlerisches Fach zu erteilen. Die beantragte Lehrbefugnis muss in den Wirkungsbereich der Universit\u00e4t fallen oder diesen sinnvoll erg\u00e4nzen. Mit der Erteilung der Lehrbefugnis ist das Recht verbunden, die wissenschaftliche oder k\u00fcnstlerische Lehre an dieser Universit\u00e4t mittels deren Einrichtungen frei auszu\u00fcben sowie wissenschaftliche oder k\u00fcnstlerische Arbeiten (xA7xA7 81 bis 83, xA7 124) zu betreuen und zu beurteilen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Man muss sich vorstellen: an der Universit\u00e4t Wien handelt es sich in Jahr um Dutzende Ansuchen aus allen vertretenen Fachgebieten. Niemand im Rektorat ist daf\u00fcr sachlich qualifiziert. Ein Zentralismus schlimmster Sorte, der pflichtgetreu in die Satzung geschrieben wurde &#8211; bis sich doch die Einsicht durchsetzte, dass das kein praktikabler Weg ist.<\/p>\n<blockquote><p>\nDer Satzungsteil Habilitation, Mitteilungsblatt Nr. 31 vom 22. 01. 2004, wird wie folgt ge\u00e4ndert:<\/p>\n<p>1. xA7 3. Abs. 1 lautet:<br \/>\n&#8220;xA7 3. (1) Der Antrag auf Verleihung der Lehrbefugnis ist schriftlich und mit Angabe des Faches, f\u00fcr welches die Lehrbefugnis angestrebt wird, im Wege der f\u00fcr das beantragte Habilitationsfach zust\u00e4ndigen wissenschaftlichen Organisationseinheit (bei Fakult\u00e4ten: im Wege des Dekanats) an das Rektorat zu richten (xA7 103 Abs. 4 Universit\u00e4tsgesetz 2002).&#8221;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz gesagt: die Arbeit haben jetzt die Fakult\u00e4ten, das Rektorat bleibt die &#8211; fachlich unqualifizierte &#8211; Abwicklungsstelle. Das geht aus dieser Passage sch\u00f6n hervor:<\/p>\n<blockquote><p>\nDie Dekanin oder der Dekan oder die Leiterin oder der Leiter des Zentrums hat den Antrag auf seine Zul\u00e4ssigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Ist eine der Voraussetzungen des Abs. 1 Z 1 bis 4 nicht erf\u00fcllt, ist das Rektorat im Wege der Personalabteilung unverz\u00fcglich zu informieren und der Antrag vom Rektorat als unzul\u00e4ssig zur\u00fcckzuweisen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, mit welchem Enthusiasmus die Dekaninnen (m\/w) und das Dekanatspersonal sich dieser Aufgabe annehmen werden, in welcher sie fachliche Qualifikation ohne administrative Kompetenz zugesprochen erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Senat hat den Satzungsteil \u00fcber Habilitationen ge\u00e4ndert. In seiner Weisheit hat das UG 2002 die Habilitationen dem Rektorat \u00fcbertragen: Das Rektorat hat das Recht, auf Antrag die Lehrbefugnis (venia docendi) f\u00fcr ein ganzes wissenschaftliches oder k\u00fcnstlerisches Fach zu erteilen. Die beantragte Lehrbefugnis muss in den Wirkungsbereich der Universit\u00e4t fallen oder diesen sinnvoll erg\u00e4nzen. Mit<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=110\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-110","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulpolitik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}