{"id":1169,"date":"2012-11-22T20:41:26","date_gmt":"2012-11-22T20:41:26","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=1169"},"modified":"2018-11-18T09:57:17","modified_gmt":"2018-11-18T09:57:17","slug":"gesprach-zu-ende-nein-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=1169","title":{"rendered":"Gespr\u00e4ch zu Ende? Nein, danke."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Le_Vide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1170\" title=\"Le_Vide\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Le_Vide-300x263.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"180\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Automatik dieses Blogs deaktiviert die Kommentarfunktion nach einigen Tagen, auch f\u00fcr die Autorin. Dies ist unabh\u00e4ngig vom Datum des letzten Kommentars.\u00a0 Es liegt mir nahe, dieses Ende nicht zu akzeptieren. Also antworte ich auf <a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=1165#comments\">das Kommentar<\/a> des letzten Artikels, und den automatischen Redeverbot, in dieser Form.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Erkenntnis aus dem letzten Absatz: Es gibt Zust\u00e4nde, f\u00fcr die es nicht gen\u00fcgt, den Rest dem Schweigen zu \u00fcberlassen. Wenn Schweigen formiert und in eine Struktur mit Bildern verwoben ist, dann gibt es Um- und Zust\u00e4nde, die eine \u00dcbersetzung in Bilder anstreben. Bei mir provoziert vor allem souver\u00e4n eingesetztes, ausgestelltes Schweigen genau das. Die Grenze zwischen Reden und Schweigen ist \u00fcberwindbar. Auch dann ist nicht alles am Bildschirm.<\/p>\n<p>In dem Kontext besteht eine Spannung nicht zwischen Sprechen und Schweigen, sondern zwischen Zust\u00e4nden und Ausgestelltem. Zust\u00e4nde produzieren Formen und Endliches, mit denen sie sich manchmal identifizieren. Zust\u00e4nde k\u00f6nnen au\u00dferdem, auch wenn sie ebenfalls endlich sind, \u00fcber ihre Produktionen hinausstreben. Produkte ohne Zust\u00e4nde streben nicht, sie stehen da.<\/p>\n<p>Wozu das Hinausstreben der Zust\u00e4nde, bis hin sogar zum Anpeilen eines unm\u00f6glichen Ziels? Was in der Dynamik nach einem hohen Ziel nebenbei abbr\u00f6ckelt, und was der Zustand im Prozess kaum als wichtig anerkennt, kann sp\u00e4ter, an anderer Stelle, verwendet werden &#8211; und Folgen haben. Wenn ein Zustand zu Ende geht, ohne am Ziel angekommen zu sein (z.B. Anja Plaschg&#8217;s <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UdfWew05SK4\">Fragment<\/a>), sind die Spuren, die er auf dem Weg hinterl\u00e4sst, nicht weniger wert. Und: Die Nebenprodukte und ihre Formen kommen vielleicht eher an die wabernden Zust\u00e4nde und deren Umst\u00e4nde heran als die zielgerichteten Ausstellungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Automatik dieses Blogs deaktiviert die Kommentarfunktion nach einigen Tagen, auch f\u00fcr die Autorin. Dies ist unabh\u00e4ngig vom Datum des letzten Kommentars.\u00a0 Es liegt mir nahe, dieses Ende nicht zu akzeptieren. Also antworte ich auf das Kommentar des letzten Artikels, und den automatischen Redeverbot, in dieser Form.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[32,185,212],"class_list":["post-1169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienphilosophie","tag-ausstellung","tag-umstand","tag-zustand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1169"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1169\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2253,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1169\/revisions\/2253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}