{"id":140,"date":"2005-05-20T18:24:31","date_gmt":"2005-05-20T16:24:31","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/wordpress\/?p=140"},"modified":"2005-05-20T18:24:31","modified_gmt":"2005-05-20T16:24:31","slug":"splsches-unbehagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=140","title":{"rendered":"spl&apos;sches Unbehagen"},"content":{"rendered":"<p>Ein offener Brief zur einer Intervention der SPLs:<\/p>\n<p>&#8220;der gestern verschickte Brief der Mehrheit der Studienprogrammleiterinnen<br \/>\n(m\/w) zu den k\u00fcrzlich beschlossenen Richtlinien des Senates an die<br \/>\nCurricularkommission spricht zentrale Probleme an und richtet sich<br \/>\nteilweise an die falsche Adresse.<\/p>\n<p>Man kann diesen Beschluss noch skeptischer als der Brief sehen. Warum<br \/>\nwird eine solche Umstellung \u00fcberhaupt im laufenden Betrieb vorgenommen?<br \/>\nSie bedeutet immerhin, dass alle bisher eingesetzten Arbeitsgruppen<br \/>\numbesetzt und neu konstituiert werden m\u00fcssen. Der Grund hat nichts mit<br \/>\nden SPLs zu tun. Die Mehrheit des Senates war in einigen Punkten mit der<br \/>\nArbeit der Curricularkommission nicht zufrieden. Die Revision wurde<br \/>\nnicht sonderlich gut vorbereitet und nur mit einiger M\u00fche durch den<br \/>\nSenat beschlossen. Als Vorsitzender der CK m\u00f6chte ich das nicht weiter<br \/>\nkommentieren.<\/p>\n<p>Neuralgisch ist das Verh\u00e4ltnis der Studienkonferenzen zu den<br \/>\ncurricularen Arbeitsgruppen. Es ist letztlich von einer politischen<br \/>\nxDCberlegung bestimmt: den semiparit\u00e4tisch zusammengesetzten<br \/>\nStudienkonferenzen sollen keine so wichtigen Befugnisse wie die<br \/>\nErstellung von Curricula \u00fcbertragen werden. Das ergibt in der Tat einen<br \/>\neigenartigen Parallelismus, speziell durch die ressourcenfressende<br \/>\nRegelung, dass auch die kleinste xC4nderung eines Curriculums eine eigene<br \/>\nArbeitsgruppe verlangt. (Das Argument, dass die AGs dadurch zu<br \/>\nsorgf\u00e4ltigerem Vorgehen veranlasst werden sollen, halte ich angesichts<br \/>\nder starken Fluktuation der Anforderungen f\u00fcr ausgesprochen schwach.)<\/p>\n<p>An einer Stelle verfehlt der Brief den Sinn der Richtlinie und f\u00fchrt zu<br \/>\neinem Vorwurf, der ins Leere geht. Die Modalit\u00e4ten der Entsendung in die<br \/>\ndrittelparit\u00e4tischen Arbeitsgruppen sind tats\u00e4chlich nicht glasklar<br \/>\nformuliert. Sie sind &#8220;von den Angeh\u00f6rigen der jeweiligen<br \/>\nPersonengruppen&#8221; &#8211; sprich Kurien &#8211; der betreffenden Fakult\u00e4t zu<br \/>\nbeschicken. Wie das geschehen soll, ist nicht geregelt. Im Brief wird<br \/>\ndiese Festlegung perspektivisch verzerrt:<\/p>\n<p>&#8220;&#8230; dass die Arbeitsgruppen von denjenigen &#8220;Personengruppen&#8221; zu<br \/>\nbeschicken sind, die an den Fakult\u00e4ten und Zentren f\u00fcr die &#8220;Betreuung<br \/>\ndes betreffenden Studiums&#8221; zust\u00e4ndig sind &#8230;&#8221;<\/p>\n<p>Es sind nicht &#8220;jene Personengruppen&#8221;, sondern &#8220;die jeweiligen<br \/>\nPersonengruppen&#8221; an den Fakult\u00e4ten. Aber lassen wir diese Details. Der<br \/>\nSinn ist einfach, dass die Kurien entsenden und darin kann ich keine<br \/>\nBosheit gegen\u00fcber den SPLs entdecken.<\/p>\n<p>Zuletzt, weil der Brief auch polemische Elemente enth\u00e4lt, eine<br \/>\nGegenpolemik. Kennerinnen (m\/w) der Verh\u00e4ltnisse l\u00e4cheln \u00fcber die<br \/>\nVermutung, die Richtlinien seien ein Baustein im Prozess der Entwertung<br \/>\nder SPLs. Dazu m\u00fcsste es gemeinsame Absichten des Rektorates und des<br \/>\nSenates geben und die sind bekanntlich rar. Ohne die Gravamina der SPLs<br \/>\nirgendwie leugnen zu wollen: an dieser causa sind sie nicht<br \/>\nfestzumachen.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein offener Brief zur einer Intervention der SPLs: &#8220;der gestern verschickte Brief der Mehrheit der Studienprogrammleiterinnen (m\/w) zu den k\u00fcrzlich beschlossenen Richtlinien des Senates an die Curricularkommission spricht zentrale Probleme an und richtet sich teilweise an die falsche Adresse. Man kann diesen Beschluss noch skeptischer als der Brief sehen. 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