{"id":197,"date":"2006-05-11T15:52:08","date_gmt":"2006-05-11T13:52:08","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/wordpress\/?p=197"},"modified":"2006-05-11T15:52:08","modified_gmt":"2006-05-11T13:52:08","slug":"rezepturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=197","title":{"rendered":"Rezepturen"},"content":{"rendered":"<p>Wie es sich in einem Blog geh\u00f6rt: n\u00fctzlich und unterhaltsam. Die Erl\u00e4uterungen zum Obatzten bereichern mein kulinarisches Spektrum. Curry? Igitt. Ich lese darin auch eine philosophische Pointe. Husserl spricht von &#8220;eidetischer Variation&#8221;. Das Wesen einer Sache kommt dadurch heraus, dass man sich vorstellt, wie sie sonst noch sein k\u00f6nnte &#8211; aber eben <em>sie<\/em>. Es muss (und kann auch) nicht alles eine Sache sein.<\/p>\n<p>Die Fakult\u00e4t f\u00fcr historische Kulturwissenschaften hierzulande haben f\u00fcr die Kombination zweier 90 Credit Points-Bakkalaureate optiert, die philologischen KWs f\u00fcr 120 zu 30+30 (oder anders). Nachtr\u00e4glich sind beide draufgekommen, dass sie einander brauchen (k\u00f6nnten). Dass also die Kunstgeschichte nicht nur mit einer anderen Geschichtswissenschaft zu kombinieren gut w\u00e4re, sondern auch mit Portugiesisch oder Soziologie (noch eine andere Fakult\u00e4t) und dass sich dabei die Stundenkontingente multiplizieren. Es herrscht Unklarheit dar\u00fcber, wie diese Kombinationsm\u00f6glichkeiten zu verwalten w\u00e4ren und wie ihre Kosten zu berechnen sind.<\/p>\n<p>Es kommt darauf hinaus, dass die Bologna-Denkweise mit Modulen und vordefinierten Studienzielen in Kontrast zu dem Tauschverkehr steht, der bisher zwischen den &#8220;Geisteswissenschaften&#8221; \u00fcblich war. Einfach mal in einer freien F\u00e4cherkombination ein paar Stunden aus einer anderen Disziplin mitnehmen &#8211; das wird beinahe unm\u00f6glich werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie es sich in einem Blog geh\u00f6rt: n\u00fctzlich und unterhaltsam. Die Erl\u00e4uterungen zum Obatzten bereichern mein kulinarisches Spektrum. Curry? Igitt. Ich lese darin auch eine philosophische Pointe. Husserl spricht von &#8220;eidetischer Variation&#8221;. Das Wesen einer Sache kommt dadurch heraus, dass man sich vorstellt, wie sie sonst noch sein k\u00f6nnte &#8211; aber eben sie. Es muss<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=197\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[46],"class_list":["post-197","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulpolitik","tag-bolo"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/197\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}