{"id":199,"date":"2006-06-14T08:39:08","date_gmt":"2006-06-14T06:39:08","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/wordpress\/?p=199"},"modified":"2006-06-14T08:39:08","modified_gmt":"2006-06-14T06:39:08","slug":"dekane-verlautbart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=199","title":{"rendered":"Dekane verlautbart"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenen Freitag hat das Rektorat die Namen der bisher bestellten Dekane verlautbart:<\/p>\n<p>http:\/\/mitteilungsblatt.univie.ac.at\/MTBL02PDF\/09.06.2006.pdf<\/p>\n<p>Interessant ist eine Passage, in der darauf hingewiesen wird, dass diesen Dekanen, die ab 1.10. 2006 im Amt sein werden, bereits jetzt einige wichtige Aufgaben zukommen. In einer Stellungnahme an den Senat wird das genauer ausgef\u00fchrt. Es handelt sich speziell um die Durchf\u00fchrung der Wahlen in die Fakult\u00e4tskonferenzen, den Vorschlag der SPLs und der Vizedekaninnen (m\/w). Dagegen geh\u00f6rt &#8211; laut diesem Papier &#8211; die Leitung der neuen Fakult\u00e4tskonferenzen und der Rechenschaftsbericht zu den Agenden der <em>alten<\/em> Dekaninnen (m\/w).<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nIn diesen Punkten gibt der Organisationsplan keine deutlichen Vorgaben. Es wurde also eine kreative Interpretation der Rolle der &#8220;designierten Dekaninnen&#8221; (m\/w) vorgenommen. Ich will darauf nicht weiter eingehen, daf\u00fcr aber auf ein Defizit im Umgang des Rektorats mit \u00d6ffentlichkeit hinweisen. Die Stellungnahme enth\u00e4lt folgenden Hinweis:<\/p>\n<blockquote><p>Dar\u00fcber hinaus normiert xA720 Abs.6 nicht die Unwirksamkeit nicht kundgemachter Sachverhalte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eindrucksvoll. Das hei\u00dft wohl, dass vom Rektorat geschaffene organisationspolitische Sachverhalte auch dann wirksam sind, wenn sie nicht verlautbart werden. Vielleicht (vermutlich) ist das juridisch korrekt, aber als Stellungnahme zu den Abl\u00e4ufen im letzten Monat entt\u00e4uschend.<\/p>\n<p>Zum Beispiel wurde dem Senat eine Liste zu bestellender SPLs vorgelegt, die nachweislich zumindest einen Vorschlag enthielt, der vom alten <em>und nicht <\/em>vom neuen Dekan stammte. Wie soll mit solchen Anliegen umgegangen werden, wenn sich das Rektorat von der Aufgabe dispensiert, seine Personalvorschl\u00e4ge rechtzeitig und formal korrekt mitzuteilen? Der Senat tappt in solchen F\u00e4llen im Dunkel. Er kennt die Details der diversen Bestellungsdekrete nicht. Neue Dekane (m\/w) k\u00f6nnen daher z.B. die Wahl in Fakult\u00e4tskonferenzen ohne Kontrollm\u00f6glichkeit zu ihnen genehmen Terminen ansetzen. In Folge davon ist in mehreren Fakult\u00e4ten kaum Zeit zur Organisation von Wahllisten geblieben.<\/p>\n<p>Allgemein entsteht der Eindruck, dass das Rektorat vielf\u00e4ltigen Zeitdruck auf die Fakult\u00e4ten und den Senat aus\u00fcbt, f\u00fcr sich aber das Privileg beansprucht, bei Bedarf Spezialregeln zu entwickeln und das noch dadurch zu begr\u00fcnden, dass es nicht an Ver\u00f6ffentlichungen gebunden ist:<\/p>\n<blockquote><p>Der Bekanntgabe der Namen der bestellten Personen im Mitteilungsblatt kommt daher innerhalb der Universit\u00e4t keine rechtsbegr\u00fcndende Wirkung zu, sie hat rein deklaratorischen Charakter.<\/p><\/blockquote>\n<p>Danke also f\u00fcr die Deklaration.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenen Freitag hat das Rektorat die Namen der bisher bestellten Dekane verlautbart: http:\/\/mitteilungsblatt.univie.ac.at\/MTBL02PDF\/09.06.2006.pdf Interessant ist eine Passage, in der darauf hingewiesen wird, dass diesen Dekanen, die ab 1.10. 2006 im Amt sein werden, bereits jetzt einige wichtige Aufgaben zukommen. 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