{"id":304,"date":"2008-06-30T20:49:57","date_gmt":"2008-06-30T18:49:57","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=304"},"modified":"2008-06-30T20:49:57","modified_gmt":"2008-06-30T18:49:57","slug":"apa0257-5-ii-0464-xi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=304","title":{"rendered":"APA0257 5 II 0464 XI"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/apa.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright alignnone size-medium wp-image-305\" style=\"float: right;\" title=\"apa\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/apa.jpeg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"106\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2008\/06\/apa.jpeg\">Uni Wien bei Umstellung auf Bachelor-Studien fast am Ziel<\/a><\/p>\n<p>Wien (APA) &#8211; Die Universit\u00e4t Wien ist bei der Umstellung auf die europ\u00e4ische Studienarchitektur, also mit Bachelor- und Masterstudien, fast am Ziel. Mit Beginn des kommenden Studienjahres werden auch die historisch &#8211; kulturwissenschaftlichen und die philologisch &#8211; kulturwissenschaftlichen Studien nur mehr in der Bachelor- und Masterstruktur angeboten, erkl\u00e4rte die Vizerektorin f\u00fcr Studierende, Christa Schnabl, am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Sprachstudien wie Germanistik, Slawistik oder Romanistik und historische Studien wie Arch\u00e4ologie, Zeitgeschichte, etc. k\u00f6nnen nur mehr in der neuen Studienform inskribiert werden.<\/p>\n<p>Damit sind an der Uni Wien fast alle Studien umgestellt, Ausnahmen bilden nur noch jene, wo es gesetzliche Einschr\u00e4nkungen (Lehramtsstudien) bzw. eine Abstimmung mit den Berufs- und Standesvertretungen notwendig ist (Pharmazie, Psychologie, Jus und manche Theologie-Studien). F\u00fcr Schnabl bedeutet das einen &#8220;historischen Punkt&#8221; f\u00fcr die Uni Wien. Das Studienangebot der gr\u00f6\u00dften Uni des Landes im Studienjahr 2008\/09 &#8211; die Zulassungsfrist daf\u00fcr beginnt am 1. Juli &#8211; umfasst damit 49 Bachelorstudien, 100 Masterprogramme sowie 21 Universit\u00e4tslehrg\u00e4nge.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Herbert Hrachovec, Vorsitzender der Curricularkommission des Senates, erinnerte daran, dass fr\u00fcher jeder einzelne Studienplan vom Parlament beschlossen werden musste und der Staat mit dem Universit\u00e4tsgesetz (UG) &#8211; analog der Deregulierung des Telekom- oder Energiesektors &#8211; diese Kompetenz nun in die Autonomie der Universit\u00e4ten gegeben habe. Der Staat trete zugunsten europ\u00e4ischer Vorgaben zur\u00fcck, &#8220;es hei\u00dft nicht umsonst &#8216;Europ\u00e4ische Studienarchitektur'&#8221;, sagte Hrachovec.<\/p>\n<p>&#8220;Sorgen&#8221; bereitet den Verantwortlichen der Uni Wien in diesem Zusammenhang das &#8220;Match&#8221; der Koalitionspartner SP\u00d6 und \u00d6VP in der Frage von Zugangsbeschr\u00e4nkungen ab dem Master-Level &#8211; wie sie Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) in dem von ihm vorgelegten Entwurf einer UG-Novelle plant, die aber die SP\u00d6 vehement ablehnt.<\/p>\n<p>Ohne Zugangsbeschr\u00e4nkungen bestehe die Gefahr, &#8220;dass wir in \u00d6sterreich zum Auffangbecken werden und wir keinerlei M\u00f6glichkeiten haben, mit einem Zustrom umzugehen&#8221;, verwies Schnabl auf die in Europa \u00fcblichen Aufnahmebeschr\u00e4nkungen bei Masterstudien. Insofern begr\u00fc\u00dfen Schnabl und Hrachovec den Hahn-Entwurf, wobei man noch diskutieren m\u00fcsse, wie man die qualitativen Zugangsbeschr\u00e4nkungen ausgestalte. Der von SP-Wissenschaftssprecher Josef Broukal vorgelegte Gegenentwurf gehe in dieser Frage &#8220;nicht tief genug&#8221;, meinte Hrachovec.<\/p>\n<p>&#8220;Noch nicht einsch\u00e4tzbar&#8221; sind f\u00fcr Schnabl die Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten von Bachelor-Absolventen. Sie ortet einen Unterschied einerseits zwischen international vernetzten Unternehmen, welche die ersten Bachelors schon erwarten w\u00fcrden, um sie selbst auf die Bed\u00fcrfnisse des Unternehmens zugeschnitten weiterbilden zu k\u00f6nnen. Andererseits gebe es aber auch st\u00e4rker national ausgerichtete Branchen, die noch unsicher seien, welche Kenntnisse Bachelor-Absolventen h\u00e4tten. Diese Unsicherheit zeige sich auch daran, dass f\u00fcr Bachelors noch keine Einstufung im Bundesdienst getroffen worden sei. Offen sei auch noch die Frage, wie hoch der Anteil jener sei, die nach dem Bachelor- ein Masterstudium anschlie\u00dfen. An der Uni Wien gehe man von 50 bis 60 Prozent aus, es gebe aber auch Sch\u00e4tzungen von bis zu 80 Prozent.<\/p>\n<p>cm\/jak\/jep<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uni Wien bei Umstellung auf Bachelor-Studien fast am Ziel Wien (APA) &#8211; Die Universit\u00e4t Wien ist bei der Umstellung auf die europ\u00e4ische Studienarchitektur, also mit Bachelor- und Masterstudien, fast am Ziel. 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