{"id":56,"date":"2004-03-25T14:36:53","date_gmt":"2004-03-25T12:36:53","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/wordpress\/?p=56"},"modified":"2004-03-25T14:36:53","modified_gmt":"2004-03-25T12:36:53","slug":"kausalverhxe4ltnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=56","title":{"rendered":"Kausalverh\u00e4ltnis"},"content":{"rendered":"<p>Heute in der Nationalbibliothek, Manuskript 142, eine Wittgenstein-Handschrift. Nicht irgendeine, sondern die Urfassung der &#8220;Philosophischen Untersuchungen&#8221; aus dem Jahre 1936.<\/p>\n<p>Es ist ein dickes Kontorbuch, die Deckel ziemlich abgewetzt, die Ecken abgestossen, die EIntr\u00e4ge in schwarzer Tinte. Wie an mehreren anderen Stellen qu\u00e4lt sich Wittgenstein auch hier mit der sprachlichen Fassung des (angestrebten) Buch-Beginns. Eine vielfach korrigierte erste Seite, die freie Seite f\u00fcr alternative Versionen verwendet, auf Seite 77 eine Verbesserung der ganzen Passage.<\/p>\n<p>Ein physischer Kontakt mit diesem Buch hat Z\u00fcge des Reliquienkultes. Es ist unm\u00f6glich, sich der Suggestion, etwas von Wittgenstein zu ber\u00fchren, g\u00e4nzlich zu entziehen. Und obwohl in aller Welt die gedruckte und digitalisierte Fassung dieser Seiten zug\u00e4nglich ist, ist es doch ein Thrill, in Wien das Original einsehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute in der Nationalbibliothek, Manuskript 142, eine Wittgenstein-Handschrift. Nicht irgendeine, sondern die Urfassung der &#8220;Philosophischen Untersuchungen&#8221; aus dem Jahre 1936. Es ist ein dickes Kontorbuch, die Deckel ziemlich abgewetzt, die Ecken abgestossen, die EIntr\u00e4ge in schwarzer Tinte. Wie an mehreren anderen Stellen qu\u00e4lt sich Wittgenstein auch hier mit der sprachlichen Fassung des (angestrebten) Buch-Beginns. Eine<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=56\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-56","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-philosophie-klassisch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=56"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/56\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=56"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=56"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=56"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}