{"id":656,"date":"2010-03-03T19:08:31","date_gmt":"2010-03-03T18:08:31","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=656"},"modified":"2010-03-03T19:08:31","modified_gmt":"2010-03-03T18:08:31","slug":"656","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=656","title":{"rendered":"Kronenzeitungsniveau"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\">\n<a target='_blank' href='http:\/\/img162.imageshack.us\/i\/pshd1nq.jpg\/'><img src='http:\/\/img162.imageshack.us\/img162\/5602\/pshd1nq.th.jpg' border='0'\/><\/a>\n<\/p>\n<p>&#8220;Die Presse&#8221; brachte am Montag einen Bericht \u00fcber den <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/bildung\/universitaet\/543230\/index.do?_vl_backlink=\/home\/bildung\/universitaet\/index.do\">\u00f6sterreichischen Bologna-Komplex<\/a>. Er ist gezeichnet von  ROSA SCHMIDT-VIERTHALER UND CHRISTOPH SCHWARZ. Die Recherche f\u00fchrte Frau Schmidt-Vierthaler auch zu mir. Ihre Sachkenntnis zeigte sie mit der Frage, warum die Institute nicht konsultiert wurden, als man freie Wahlf\u00e4cher aus den Curricula nahm. Die Seriosit\u00e4t ihrer Berichterstattung l\u00e4\u00dft sich aus der folgenden Dokumentation ermessen.<\/p>\n<p>Eine Frage lautete, warum die freien Wahlf\u00e4cher in einigen Studien stark reduziert wurden. Das schrieb ich zur\u00fcck:<\/p>\n<blockquote><p>\n&#8220;Auf die Schnelle&#8221; ist sie nicht zufriedenstellend zu behandeln. Das beginnt damit, dass es im juridischen Sinn nirgendwo mehr &#8220;freie Wahlf\u00e4cher&#8221; gibt. Die waren eine Erfindung des UniStG 1998, was eine eigene Geschichte ist. Mit der Bologna-Umstellung ergibt sich die Frage, wieviel &#8220;Bewegungsspielraum&#8221; in den neuen Curricula vorzusehen ist und zwar &#8211; anders als in den Diplomstudien &#8211; in einer Bachelor\/Master-Abfolge.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber muss man sehr genau sprechen. Die kurze Antwort auf Ihre Frage ist (das ist jetzt meine zusammenfassende Einsch\u00e4tzung): Eine inad\u00e4quate Regelung aus 1998 ist unter den Voraussetzungen der Hochschulautonomie an verschiedenen Universit\u00e4ten und in verschiedenen Studienrichtungen in unterschiedlicher Weise korrigiert worden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Daraus wurde Folgendes:<\/p>\n<blockquote><p>\nF\u00fcr die Reduktion der Wahlf\u00e4cher verantwortlich sind die Senate. Der Senat der Uni Wien sieht Wahlf\u00e4cher als \u201einad\u00e4quate Regelung eines \u00fcberholten Uni-Gesetzes\u201c.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8220;Wahlf\u00e4cher&#8221; kommen in den meisten bestehenden Curricula vor, &#8220;freie Wahlf\u00e4cher&#8221; sind, wie ich deutlich machte, eine Kreation des UniStG 1998.<\/p>\n<p>Es ist, wie wenn mich jemand fragt, warum ich laute Musik problematisch finde. Ich antworte, weil laute Musik meine Ohren gesch\u00e4digt hat. Und die Person verbreitet nun, dass ich Musik problematisch finde, weil sie meine Ohren sch\u00e4digt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Die Presse&#8221; brachte am Montag einen Bericht \u00fcber den \u00f6sterreichischen Bologna-Komplex. Er ist gezeichnet von ROSA SCHMIDT-VIERTHALER UND CHRISTOPH SCHWARZ. Die Recherche f\u00fchrte Frau Schmidt-Vierthaler auch zu mir. Ihre Sachkenntnis zeigte sie mit der Frage, warum die Institute nicht konsultiert wurden, als man freie Wahlf\u00e4cher aus den Curricula nahm. Die Seriosit\u00e4t ihrer Berichterstattung l\u00e4\u00dft sich<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=656\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[46,55],"class_list":["post-656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienphilosophie","tag-bolo","tag-chutzpe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/656\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}