{"id":828,"date":"2011-01-04T17:27:51","date_gmt":"2011-01-04T17:27:51","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=828"},"modified":"2018-11-20T08:45:06","modified_gmt":"2018-11-20T08:45:06","slug":"einladung-zu-plotin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=828","title":{"rendered":"Einladung zu Plotin"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/c-horn1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/c-horn1.jpg\" alt=\"\" title=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"120\" height=\"170\" class=\"alignright size-full wp-image-830\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Reihe &#8220;Philosophische Brocken&#8221; auf Radio Orange (Wien) bringt am Mittwoch, dem 5.1.2010, ein Gespr\u00e4ch \u00fcber den sp\u00e4tr\u00f6mischen Philosophen \u00e4gyptischer Herkunft <a href=\"http:\/\/www.philolex.de\/plotin.htm\">Plotin<\/a>. H. Hrachovec spricht mit <a href=\"http:\/\/www.iphil.uni-bonn.de\/mitarbeiter\/professoren-1\/prof.-dr.-christoph-horn-2\">Christoph Horn<\/a> von der Universit\u00e4t Bonn. Ch. Horn ist (unter anderem) Spezialist f\u00fcr Antike Philosophie und hat seine Dissertaion \u00fcber Plotin verfasst. Hier der <a href=\"http:\/\/audiothek.philo.at\/index.php?id=5&#038;showuid=2867&#038;no_cache=1&#038;flash=1\">Link zur Sendung<\/a>.<\/p>\n<p>Gegen Ende der Sendung wird eine gewisse N\u00e4he zwischen Plotin und dem fr\u00fchen Wittgenstein erw\u00e4hnt, die in der Fachwelt noch nicht wahrgenommen wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Um den Zusammenhang zu sehen kann man beim Satz 5.5521 des <em>Tractatus<\/em> beginnen:<\/p>\n<blockquote><p>\nMan k\u00f6nnte sagen: Wenn es eine Logik g\u00e4be, auch wenn es keine Welt g\u00e4be, wie k\u00f6nnte es dann eine Logik geben, da es eine Welt gibt?\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das klingt geh\u00f6rig um die Ecke gedacht, enth\u00e4lt aber einen entscheidenden Gedanken. Wenn die Logik, diese jenseitige Vernunftmacht, ohne die Welt, welche sie bestimmt, auskommen k\u00f6nnte, best\u00fcnde kein Grund, dass sie sich diese Welt sozusagen leistet. So erhaben kann die Logik auch wieder nicht sein, dass es sie g\u00e4be &#8212; und keine Welt dazu.<\/p>\n<p>Vergleiche dazu Plotin:<\/p>\n<blockquote><p>\nSo wie nun das Eine nicht allein existieren durfte &#8212; sonst bliebe ja alles verborgen da es in dem Einen der Gestalt ermangelt, ja es w\u00fcrde \u00fcberhaupt kein Ding existieren, wenn das Eine bei sich stehen bliebe &#8230; (Enneaden IV 8, 6)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Den beiden Philosophen ist gemeinsam, dass sie bis an die Grenze des diskursiv Erreichbaren gehen, und dann noch einen Schritt machen. Ein eigent\u00fcmlicher Schritt, er ist notorisch eher ein Sprung. Wie immer dem sei, dies ist jedenfalls inbegriffen: Am Sprung sind unweigerlich beide Seiten beteiligt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Reihe &#8220;Philosophische Brocken&#8221; auf Radio Orange (Wien) bringt am Mittwoch, dem 5.1.2010, ein Gespr\u00e4ch \u00fcber den sp\u00e4tr\u00f6mischen Philosophen \u00e4gyptischer Herkunft Plotin. H. Hrachovec spricht mit Christoph Horn von der Universit\u00e4t Bonn. Ch. Horn ist (unter anderem) Spezialist f\u00fcr Antike Philosophie und hat seine Dissertaion \u00fcber Plotin verfasst. Hier der Link zur Sendung. Gegen Ende<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=828\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[206],"class_list":["post-828","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-philosophie-klassisch","tag-wittgenstein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=828"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2322,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/828\/revisions\/2322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/quatsch.philo.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}