{"id":856,"date":"2011-01-30T18:23:52","date_gmt":"2011-01-30T18:23:52","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=856"},"modified":"2018-11-20T08:43:39","modified_gmt":"2018-11-20T08:43:39","slug":"ungarische-verhaltnisse-brief-der-vorsitzenden-der-ogp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=856","title":{"rendered":"Ungarische Verh\u00e4ltnisse. Brief der Vorsitzenden der \u00d6GP"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/sfu1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-859\" title=\"sfu\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/sfu1.jpg\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"262\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Vorsitzende der <a href=\"http:\/\/www.oegp.org\/\">\u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Philosophie<\/a> (deren Homepage eine Aktualisierung ben\u00f6tigt :-)) hat an die Mitglieder den folgenden Brief geschrieben.<\/p>\n<p>Hier <a href=\"http:\/\/crossingborders.philo.at\">die Webseite des angesprochene Kongresses<\/a>. Hier ein Eintrag mit den <a href=\"http:\/\/pusztaranger.wordpress.com\/2011\/01\/29\/daniel-cohn-bendit-im-visier-der-ungarischen-rechtsextremen\/\">neuesten Scheusslichkeiten<\/a> der rechtsgerichteten Budapester Presse.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n<p>viele von Ihnen werden in den letzten Tagen und Wochen die Ereignisse in Ungarn verfolgt haben. Die Regierung hat sechs Philosophinnen und Philosophen, die in den letzten Jahren gef\u00f6rderte Projekte durchgef\u00fchrt haben, beschuldigt, die Gelder nicht ordnungsgem\u00e4\u00df verwendet zu haben. Einige von ihnen sind, soviel wir wissen, bei der Polizei angezeigt worden.<\/p>\n<p>Nun ist es selbstverst\u00e4ndlich nicht leicht, eine solche Situation von au\u00dfen richtig einzusch\u00e4tzen. Es ist jedenfalls \u00fcberaus merkw\u00fcrdig, dass aus den vielen Projekttr\u00e4gern, die Gelder erhalten haben, ausgerechnet sechs Personen beschuldigt werden, die alle f\u00fcr ihre kritische Haltung gegen\u00fcber der Regierung bekannt sind. Und es ist beunruhigend, dass in der philosophischen Community in Budapest gro\u00dfe Angst vor Repressalien zu herrschen scheint. Viele Personen, die der Regierung kritisch gegen\u00fcberstehen, wollen ihre Sicht der Dinge nicht mehr \u00f6ffentlich aussprechen.<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Ob es  in der Angelegenheit Aktivit\u00e4ten in den \u00f6sterreichischen Philosophieinstituten au\u00dferhalb Wiens gibt, ist mir nicht bekannt. Das Institut in Wien \u00fcberlegt Einladungen, will aber zun\u00e4chst noch mehr Informationen einholen. Ich halte das f\u00fcr vern\u00fcnftig, weil man in der gegebenen Situation den Personen, die man unterst\u00fctzen will, mit manchen Aktionen auch schaden k\u00f6nnte. Gleichzeitig werden wir im Vorstand der \u00d6GP ueberlegen, ob es eine M\u00f6glichkeit gibt, die Sache auf unserem Kongress im Juni zu thematisieren, und zwar in einer Form, die f\u00fcr die Betroffenen m\u00f6glichst n\u00fctzlich ist.<\/p>\n<p>Mit besten Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Elisabeth Nemeth<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Hier eine Radiostellungnahme von Laszlo Tengelyi, dessen offener Brief die Aufmerksamkeit auf die Situation in Budapest gelenkt hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/tlaci.mp3\">Laszlo Tengelyi: Radiostatement<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorsitzende der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Philosophie (deren Homepage eine Aktualisierung ben\u00f6tigt :-)) hat an die Mitglieder den folgenden Brief geschrieben. Hier die Webseite des angesprochene Kongresses. Hier ein Eintrag mit den neuesten Scheusslichkeiten der rechtsgerichteten Budapester Presse. 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