{"id":878,"date":"2011-02-22T17:10:11","date_gmt":"2011-02-22T17:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=878"},"modified":"2018-11-20T08:42:39","modified_gmt":"2018-11-20T08:42:39","slug":"pilzkopf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=878","title":{"rendered":"Pilzkopf"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hahn23a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-880\" title=\"hahn23a\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hahn23a.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"166\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bin ich froh, dass dieser Auftrag an mir vorbeigegangen ist: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2043645\/\">Pilz l\u00e4sst Hahn-Dissertation erneut pr\u00fcfen<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Der gr\u00fcne Abgeordnete Peter Pilz hat den als \u201ePlagiatsj\u00e4ger\u201c bekanntgewordenen Medienwissenschaftler Stefan Weber beauftragt, sich die Doktorarbeit Hahns nochmals auf m\u00f6glicherweise abgeschriebene Textpassagen anzuschauen.<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Pilz h\u00e4lt es f\u00fcr durchaus m\u00f6glich, \u201edass Hahn unser Guttenberg sein k\u00f6nnte\u201c. Der gr\u00fcne Abgeordnete verwies darauf, dass sich Weber die Dissertation Hahns bereits im Jahr 2002 stichprobenartig angesehen hatte. Schon damals habe er Hinweise auf m\u00f6gliche Plagiate gefunden, das seien \u201estarke Indizien\u201c. Nun gebe es neue technische M\u00f6glichkeiten, um das besser untersuchen zu k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Pilz k\u00f6nnte sich allerdings ein wenig Geld ersparen. Die ersten 100 Seiten der Dissertation sind von mir <a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=348\">untersucht und dokumentiert worden<\/a>. Und nach dem Ausbruch der Guttenberg Aff\u00e4re haben sich etwa 100 Benutzer das Gutachten besorgt. Aber ich bin, wie gesagt, froh und gebe dem &#8220;Plagiatsj\u00e4ger&#8221; darum einen freundschaftlichen Rat.<\/p>\n<p>Wenn man die Dissertation hat, ist die Sache nicht schwierig und es fragt sich, wieso die Arbeit nicht schon lange getan ist. Ich habe nach 100 Seiten einfach die Lust verloren. Zur Analyse reicht auf weite Strecken, so hat sich herausgestellt, die in der Handbibliothek des Instituts f\u00fcr Philosophie (Wien) verf\u00fcgbare Literatur. Das Standardwerk Lewis Mumfords auszuschlachten ist lange nicht so spektakul\u00e4r, wie Guttenbergs Beutez\u00fcge. Aber Hahn hat seinen eigenen Charme. Vom Gleiten aus dem Mutterleib bis zur Pension, ein echter Philosoph. (Seite 23, wenn jemand fragen sollte.)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hahn23b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-881\" title=\"hahn23b\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/hahn23b.jpg\" alt=\"\" width=\"539\" height=\"312\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bin ich froh, dass dieser Auftrag an mir vorbeigegangen ist: Pilz l\u00e4sst Hahn-Dissertation erneut pr\u00fcfen. Der gr\u00fcne Abgeordnete Peter Pilz hat den als \u201ePlagiatsj\u00e4ger\u201c bekanntgewordenen Medienwissenschaftler Stefan Weber beauftragt, sich die Doktorarbeit Hahns nochmals auf m\u00f6glicherweise abgeschriebene Textpassagen anzuschauen. &#8230; Pilz h\u00e4lt es f\u00fcr durchaus m\u00f6glich, \u201edass Hahn unser Guttenberg sein k\u00f6nnte\u201c. 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