{"id":895,"date":"2011-03-12T18:07:53","date_gmt":"2011-03-12T18:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/?p=895"},"modified":"2018-11-20T08:44:28","modified_gmt":"2018-11-20T08:44:28","slug":"einruckung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quatsch.philo.at\/?p=895","title":{"rendered":"Einr\u00fcckung"},"content":{"rendered":"<p>Die Universit\u00e4t Wien hat sich nun entschlossen, Hahns Dissertation und das Gutachten von Peter Schulthess zug\u00e4nglich zu machen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/docs.google.com\/viewer?url=http:\/\/othes.univie.ac.at\/13491\/1\/AHB-Hahn.pdf&#038;embedded=true&#038;chrome=true\">Hahn Dissertation Download<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/docs.google.com\/viewer?url=http:\/\/www.univie.ac.at\/fileadmin\/uni_startseite\/Stellungnahme_UniversitaetZuerich_Hahn.pdf\">Gutachten Schulthess<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung von Peter Schulthess ist nachvollziehbar. Ich habe, wie er, in meinem Bericht dieselbe Position vertreten und nicht von einem Plagiat gesprochen. Die Frage ist allerdings, womit wir es dann in dieser Arbeit zu tun haben. Dazu eine allgemeine Bemerkung und ein kleines Detail.<\/p>\n<p>Herrn Schulthess ist offenbar die ganze Arbeit vorgelegen. Er beschr\u00e4nkt sich (auftragsgem\u00e4\u00df) auf den Vorwurf Stefan Webers. Wieso er, angesichts der von ihm selbst festgestellten Fragw\u00fcrdigkeit der Passage, keine weiterreichende Warnung ausspricht, ist mir nicht klar.<\/p>\n<p>Zweitens enth\u00e4lt seine wohlmeinende Verteidigung der Hahnschen Zitationsabsichten einen faktischen Fehler. Er weist darauf hin, dass Hahn auf Seite 211 am Ende der \u00dcbernahmen von Leopold Kohr den Text wieder nach links r\u00fcckt. Das kann tats\u00e4chlich als Zeichen eines Zitatendes gelesen werden.<\/p>\n<p>Das Problem ist nur, dass es dann am Anfang des supponierten Zitates eine korrespondierende Einr\u00fcckung geben m\u00fcsste. Das ist aber nicht der Fall. Die zu S. 211 geh\u00f6rende Einr\u00fcckung nach rechts befindet sich zwischen den Seiten 207 und 208 und markieren dort<em> offensichtlich keinen<\/em> Zitatbeginn. <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/207-208.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-898\" title=\"207-208\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/207-208.jpeg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"369\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es folgen die Seiten 208 &#8211; 210. Dann:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/211.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-899\" title=\"211\" src=\"http:\/\/phaidon.philo.at\/qu\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/211.jpeg\" alt=\"\" width=\"498\" height=\"498\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Universit\u00e4t Wien hat sich nun entschlossen, Hahns Dissertation und das Gutachten von Peter Schulthess zug\u00e4nglich zu machen: Hahn Dissertation Download Gutachten Schulthess Die Einsch\u00e4tzung von Peter Schulthess ist nachvollziehbar. Ich habe, wie er, in meinem Bericht dieselbe Position vertreten und nicht von einem Plagiat gesprochen. 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