Tauziehen

Neuigkeiten aus dem Senat. Das Rektorenteam hat sich in seinem Vorschlag zum Organisationsplan auf 18 Fakultäten festgelegt, der Universitätsrat findet das zu viel. Es entsteht die pikante Situation, daß die Zerlegung der bisherigen Fakultäten für dieses Gremium offenbar zu weit gegangen ist. Der Rektor verliert das Gesicht, wenn er jetzt seinen Vorschlag revidiert, deshalb versucht er den Senat dazu zu gewinnen, seinerseits eine Reduzierung vorzuschlagen.

Die dabei diskutierten Optionen ergeben abenteuerliche neue Zusammenstellungen. Pädagogik, Psychologie und Philosophie sollen eine Fakultät bilden, weil es ein PPP-Studium gibt. Abgesehen davon, daß das mittlerweile ein PP-Studium ist (Psychologie und Philosophie) soll also die Ausbildung für ein marginales Lehramtsstudium ein Maßstab für Universitätsgliederung sein. xC4hnlich “innovativ” ist die Idee, Mathematik, Physik und Chemie in eine Fakultät zu vereinigen.

Die Projektgruppen hatten die Vorschläge zumindest noch Über den Daumen gepeilt, jetzt sind die freien Bastler am Werk.

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