Der Einsatz von Webseiten und eMail zur Information und Diskussion der universitätspolitischen Agenda ist ein gemischter Segen. Einweg-Mitteilungen und schöne Worte in html sind erheblich einfacher zu produzieren, als demokratische Prozesse. Dennoch kann ich es nicht lassen, der jüngste Versuch ist eine Mailing Liste Curricular-News. Sie dient der Verständigung über Studienentwicklung an der Universität Wien.
In solchen Fällen wirbt man gewöhnlich um Kooperation und appelliert an den Team-Geist. Dieses “fishing for good will” schien mir überholt. xDCberraschender Weise kommt es doch zu einer Auseinandersetzung.
Die Stimmung ist gedrückt.
Und wenn dann noch zig Gremien und Funktionsträger kreiert und aufgerufen werden, an denselben “Innovationen” zu arbeiten, bindet schon alleine der Umstand viel Energie, dass wir permanent neu abstimmen müssen, wie wo wer mit welcher Legitimation welche Entscheidungen treffen soll/darf und dies mit all den anderen ernannten MitspielerInnen koordinieren muss, um dann feststellen zu können: Die Arbeit hätte man sich gleich sparen können … (W. Datler)
Zur Illustration unserer Situation ein gestriges Erlebnis: man drückte mir das Unverständnis aus dass Leute wie wir xDCBERHAUPT die Rolle eines
SPLs übernommen haben (!), denn es sei abzusehen gewesen, daß die SPLs sozusagen (sinngemäß) Kammerdiener und nicht mehr sein werden. (M. Hesse)
Die Studienprogrammleiterinnen (m/w) könnten gewichtige Personen innerhalb der neuen Verhältnisse sein. Offenbar gelingt es nicht, sie entsprechend zu unterstützen und zu motivieren.