Katrina

In seiner Jännersitzung ist der Senat mit dem Rektorat übereingekommen, die (auf den Zielvereinbarungen zwischen Rektor und Dekaninnen aufbauende) Erweiterung zum Entwicklungsplan in einem zeitlich geregelten Prozess an der Universität breit zu diskutieren. Diese “roadmap” liegt nun vor und wird vermutlich nächste Woche auf der Homepage des Senates (und des Bologna-Büros) veröffentlicht.

Bis zum 17.2. ist die Rektoratsfassung der Erweiterung “Lehre” des Entwicklungsplans versprochen. Zusätzlich soll es ein Konzept für die Einrichtung von Servicemodulen geben. Bis zum 31.3. ist Gelegenheit, diese Vorlagen in Fakultäts- und Studienkonferenzen zu behandeln und die Ergebnisse an Rektorat und Senat zurückzuleiten. Voraussichtlich am 6.4 wird der Senat dann eine Stellungsnahme abgeben.

Damit ist ein – wenn auch knapp bemessener – Spielraum für Meinungsbildung und Verbesserungen/Korrekturen auf der Basis des Rektoratspapiers gegeben. Dramatisch, um nicht zu sagen atemberaubend, sieht es allerdings auf der Seite der Umsetzung aus.

Damit jene Studienrichtungen, deren xDCbertritt in die Bologna-Architektur im WS 2006/07 der Senat Anfang April befürworten soll, auch die dazu nötigen Curricula erhalten, müssen diese de facto Mitte März von den zuständigen Curricular-AGs beschlossen sein und dürfen keinen Fehler enthalten, der die augenblickliche Weiterverarbeitung behindert. Diese Weiterbearbeitung selbst (durch die Curricularkommission, die SPLs, die
Dekanate, das Rektorat und den Universitätsrat) muss ihrerseits rapide und fehlerlos erfolgen. Angekündigt sind mindestens 19 Curricula, für deren Erstellung teilweise noch nicht einmal eine Curricular-AG beantragt ist. Die Ressourcen zur Abwicklung dieses Vorgangs im Senatsbüro belaufen sich im Moment auf eine Arbeitskraft mit 20 Wochenstunden.

Sie haben richtig gelesen: im März einreichen und im April den Rahmen gutheißen, nach dem eingereicht werden soll. Seitens der betroffenen Studienrichtungen und der Curricularkommission erwartet man einen Akt des vorauseilenden Gehorsams. Der Hurrikan ist prognostiziert, wir richten schon mal Notunterkünfte ein.

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