Gestern beim “Computerbasteln” eine bedenkenswerte Situation. Ich versuchte, mit einem Programm, dessen Funktionsweise mir noch unklar ist (transcode), ein Videofile von einem Format ins ein anderes zu bringen (mpeg -> mov). In solchen Situationen freut man sich ja schon, wenn etwas läuft und nimmt das Produkt als Beweis dafür, dass es passt.
Aber natürlich ist das erst zu überprüfen. Also lade ich das mov-File in ein Video-Verarbeitungsprogramm, von dem ich annehme, dass es mit diesem Format umgehen kann (cinelerra). Siehe da: die Videospur ist vorhanden und auch die Tonspur sieht normal aus. Jedoch: kein Ton. Also ist doch etwas schief gegangen (wie so oft zuvor) —
Irrtum, inzwischen hatte ich ein Systemupdate durchgeführt und dadurch war die Lautstärke der Soundkarte auf Null gesetzt worden. Solche Situationen kommen im Handwerksbetrieb ständig vor, in der Philosophie werden sie fast niemals thematisiert. Unsicherheiten, die nicht prinzipiell zu lösen sind, sondern durch geschicktes Abwägen situationsrelevanter Faktoren.
Zu: “Solche Situationen kommen im Handwerksbetrieb stxE4ndig vor, *in der Philosophie werden sie fast niemals thematisiert*. Unsicherheiten, die nicht prinzipiell zu lxF6sen sind, sondern durch geschicktes AbwxE4gen situationsrelevanter Faktoren.”:
Aus Vorsoundkartenzeiten: Petrarcas De remediis utriusque fortunae: Ratschlaege zur Auswahl durch den Leser aufgrund geschickten Abwaegens situationsrelevanter Faktoren in 254 soundkartenfreien Gluecks- und Unglueckssituationen.
Habe’s vor 3 Tagen in Muenchen unter dem Titel “Petrarcas ‘De remediis’: Ethik ohne Richtschnur?” als richtschnurfreie Ethik vorgestellt.