Lebenskünstlerin. Oder: Was mich fasziniert…

Ich lausche und sehe regelmäßig den Podcast eines evangelischen Pfarrers aus Bischofshofen (AT). Der Inhalt seines Beitrags hat mich diesmal besonders erstaunt, sodass ich mich darauf kurz beziehen muss. Fernab (oder auch in Einklang) meiner philosophischen und informatischen Interessen hat mich schon immer interessiert, wie Menschen fernab der – falls es sowas gibt – “herkömmlichen” Lebensweise einen Weg für sich gefunden haben. Vor allem, um von ihnen zu lernen.

Ein Bild von Heidemarie Schwermer
Ein Bild von Heidemarie Schwermer, die seit 12 Jahren ohne Geld lebt, aus freien Stücken.

Als Student wie ich fragt man sich oft: “Ja, wann soll ich anfangen, Geld zu verdienen? Denn von irgendwas außer dem Interesse an seinen Studien muss man ja leben?” Diese Frau zeigt, dass man nicht vom Geld leben muss, sondern dass es auch heute möglich ist, direkt vom Kommunikations-&Handlungszusammenhang, den man zu seinen Mitmenschen aufbaut, seine Erfüllung zu finden.

Im Anhang der Podcast, wo Ausschnitte aus der Sendung, in der die Ausstrahlung und Bescheidenheit dieser Frau zur Geltung kommt, gezeigt werden. Eine viable Alternative zu den Ängsten, die Börsenmakler und Bankvorsitzende nun ausstehen müssen.

Heinrich Böll hatte dazu auch etwas in “Anektote zur Senkung der Arbeitsmoral” (1963) zu sagen.

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