If Libussa had a Blockchain

The hesitant Austrian writer Franz Grillparzer and his drama “Libussa” from 1848 inspired Herbert Hrachovec and Walter Seitter at the end of a podcast to diagnose contemporary democracies and the role of money. That diagnosis could benefit from a reference to recent developments in monetary systems by bitcoin and blockchain. And the other way around: The “elimination of middlemen” through cryptography and peer to peer networks is an idea that can benefit from hesitance.

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ASCII was very carefully designed; essentially no character has its code by accident. Everything had a reason, although some of those reasons are long obsolete. –kps As digital natives we tend to take for granted the significant efforts of intelligence that enabled the global tech revolution. Here is one small detail about ASCII control characters, […]

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Unendliche Mengen. Teil 2: Limesordinalzahlen. Oder: Frauen?

“It is a fact, that there is no limit point. If there is no limit point, there is something infinite, virtually. But we will never be in the point without limit. If we continue the repetition, we are always in the finite, we don’t encounter the limit of the absence of limit. The absence of limit is only the possibility to do the succession once more. But this ‘once more’ is only the ‘without limit’ and not the positive presentation of something infinite.” Alain Badiou – Infinity and Set Theory – Repetition and Succession (2011)

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Unendliche Mengen. Teil 1: Eine Übung mit JavaScript

Unendliche Mengen “enthalten” den Moment des “…”, also die beliebige Fortsetzung einer regelgeleiteten Tätigkeit.

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Rechnen und Denken

Am heutigen 100. Geburtstag von Alan Turing schiebe ich den Turing-Test erst einmal zur Seite. Die Turing-Maschine sowie Niklas Luhmann kommen zum Vorschein. Was mich ausgehend von Turing und Luhmann interessiert ist die Komplexität heutiger Software. Dabei sind zwei Dimensionen zu betrachten, durch die sich verstehen lässt, warum Software die Eigenschaft hat, unübersichtlich zu werden. Eine dritte Dimension weist auf die materielle Abhängigkeit von (noch so verschachtelter) Software hin, durch welche die unersättliche Ausdifferenzierung sowohl ausgenutzt, als auch gebremst und gedreht wird und außerdem der Softwareanalystin zumindest lokale Übersichtlichkeiten eröffnet.

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Energie kostet Leben

Diesen Mittwoch, am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe, hat Quintessenz zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Zwei Naturwissenschaftlerinnen (m/w), die sich tendentiell gegen die weit verbreitete Erregung in Sachen Kernenergie stellten, mahnten zur Sachlichkeit. Die Zahlen und Erläuterungen hörten sich recht anders an, als man es in unseren Medien gewohnt ist. Mir fehlt die Sachkenntnis zu einem fundierten Urteil, […]

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Zum Rechner werden? Drei Fragmente.

Im siebenten Buch bei Platon findet sich nach dem Höhlengleichnis die Frage: „Welche Wissenschaft, mein Glaukon, kann nun die Seele vom Werden zum Sein ziehen?“ Nachdem Gymnastik, Musik und Handwerk ausscheiden, kommt Platon auf etwas, „was sich auf alles bezieht[…]was alle Künste, Forschungen und Wissenschaften benützen, was jeder in den Anfangsgründen erlernen muß!“ – die […]

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Non-computable computations

In der Vorbereitung auf eine Seminararbeit von “Great Principles of Information Technology” bin ich gerade dabei, mich ein bisschen in Debatten über Berechenbarkeitstheorien zu vertiefen. Was mir dabei begegnet ist, dürfte auch philosophisch relevant sein: Die Grundthese eines Artikels von “Jan van Leuuwen und “Jiri Widermann” (2000) ist, dass sich unsere Vorstellungen von dem Begriff […]

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