
wortgewaltig
Der “Mitbegründer, Herausgeber und Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter” schreibt wöchentlich drastisch formulierte Kommentare. In der Nummer 46/12 S.5 gelten sie der Medienpolitik der Regierung. Das Vorhaben des Kanzlers “versinkt in der Kissenlandschaft seiner sonoren Artikulation” und sollte besser “nehammerisch gebellt oder sobotkinesisch gekläfft” werden. Der Adressat der Botschaft ist ein ” Volk von autoritären Charakteren, die es gewohnt sind, gsunde Watschn auszuteilen und einzustecken”. “Vertrottelung und Korrumpierung durch Digitalisierung” breitet sich aus; es reicht nicht, dagegen “autoritär zu blaffen, jeder würde bald einen Seuchentoten kennen”. Soweit der dunkle Hintergrund, vor dem sich die helle Aussicht abzeichnen könnte. Nur leider: “Egal, wie die Akteure heißen: sie verstehen es nicht, das Informationsspiel demokratisch zu spielen.”
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